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Herzlich willkommen im Gmünder Weltladen

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Auf den folgenden Seiten wollen wir Sie darüber informieren,

  • was Sie im Gmünder Weltladen kaufen können, woher unsere Waren kommen und wie die Menschen leben, die sie herstellen (Sortiment),
  • von welchen Handelspartnern wir unsere Waren beziehen (Laden/Handelspartner),
  • wer wir sind, wie wir unsere Arbeit verstehen und wie wir arbeiten (Laden, Wir über uns),
  • wie Sie mit uns Kontakt aufnehmen können.

Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen beantworten können und Sie bald persönlich
im Gmünder Weltladen begrüßen dürfen.

40 Jahre Weltladen in Gmünd

Attraktive Veranstaltungen von Mai bis Oktober. Jubiläumsverkauf vom 11. bis 18. Mai
- Auszug aus dem Artikel in der Gmünder Tagespost vom 10.05.2019

Fairer Handel und großes Engagement

Der Weltladen hat sich zum Ziel gesetzt, dass mit dem Verkauf von Produkten aus Entwicklungsländern mehr Gerechtigkeit und Frieden in der Welt entstehen soll.

Ein Blick in die Vereinsgeschichte zeigt, dass der seit vierzig Jahren ehrenamtlich betriebene Gmünder Weltladen allen Grund zum Feiern hat. Denn die Entwicklung des Ladens ist eine Erfolgsgeschichte. Bei der Gründung im Jahre 1979 war keineswegs absehbar, wie sich der Handel mit fairen Produkten weltweit und in Schwäbisch Gmünd speziell entwickeln würde und ob immer genug Ehrenamtliche zu finden wären. Die Gründungsmitglieder und der erste Vereinsvorsitzende Karl Degendorfer einte ein gemeinsames Ziel, das bis heute verfolgt wird, nämlich der Einsatz für Frieden und Gerechtigkeit durch den Handel mit Produkten aus Entwicklungsländern.

Markante Stationen

  • 1979 Gründung des Vereins als „Aktion für Partnerschaft im Weltmarkt“ mit Ladengeschäft in der Imhofstraße und eingeschränkten Öffnungszeiten.
  • 1984 Umzug in das Ladengeschäft in der Münstergasse 8 zusammen mit dem BUND.
  • 1991 Die alleinige Nutzung der Ladenräume ermöglicht eine Ausdehnung des Warenangebotes.
  • 2001 Der Ostalbkaffee wird ein fester Bestandteil des Sortiments.
  • 2008 Der neue Name Gmünder Weltladen und durchgehende Öffnungszeiten erhöhen den Bekanntheitsgrad.
  • 2015 Der Umzug in das Ladengeschäft Kalter Markt 29 begeistert zusätzliche Kunden für den fairen Handel und pfiffige Schaufensterdekorationen sorgen für Aufmerksamkeit.

Wir können nicht die Welt verändern

Der Weltladen in Schwäbisch Gmünd wurde 1979 gegründet – ein guter Grund, das Schwabenalter zu feiern

- Auszug aus dem Artikel in der Rems Zeitung vom 07.05.2019 von Edda Eschelbach

Es geht um fairen Handel. Doch hinter dem Begriff „fair“ steckt weit mehr. Seit 40 Jahren arbeiten Menschen in Gmünd ehrenamtlich dafür, dass Menschen in Entwicklungsländern von ihrer Arbeit leben können. Und das ist nur ein Aspekt des Weltladens.

 Wie so oft wäre auch der Weltladen am Kalten Markt ohne ein großes ehrenamtliches Engagement längst nicht mehr zu halten. Doch die rund 40 Frauen und Männer, die ihre Zeit und Kraft in die Entwicklungshilfe stecken, verbindet eine gemeinsame Lebenseinstellung, eine gemeinsame Haltung zum Leben.

„Wir können nicht die Welt verändern“, sagt die Vorsitzende des Vereins Weltladen, Cordula Reichert. Aber das Leben vieler Menschen in den den armen Ländern dieser Erde, „dem globalen Süden“, wie sie es nennt, wird besser durch den fairen Handel, dieses wichtige Instrument gegen Armut. Doch was steckt dahinter? „Laut unserer Satzung verpflichten sich die Mitglieder, den Weltladen zu unterhalten, um Kleinproduzenten in Entwicklungsländern zu stärken, indem sie den Markteintritt in Industrieländer bekommen“, beschreibt Reichert die Arbeit des Vereins.

Wo Welthandel auf Ehrenamt trifft

Der Gmünder Weltladen informierte auf dem Ehrenamtsmarktplatz im Prediger

Auf dem Ehrenamtsmarktplatz am 9. Februar 2019 im Prediger informierte der Gmünder Weltladen über die vielfältigen Möglichkeiten des Engagements in seinem Fachgeschäft für Fairen Handel. Neben dem Verkauf der hochwertigen Produkte umfasst die Laden- und Vereinsarbeit zahlreiche weitere Tätigkeitsbereiche, die das Team rund um Cordula Reichert, 1. Vorsitzende des Gmünder Weltladens, abdeckt. „Dazu zählen u.a. kaufmännische Aufgaben sowie z.B. Bildungsveranstaltungen in Schulen und Aktionen zu politischen Themen“, so Cordula Reichert. Nicht zu vergessen sei die Möglichkeit, als Vorstand des Trägervereins Verantwortung in der Leitung der Initiative zu übernehmen.

Rund 40 Frauen und Männer engagieren sich, teilweise schon seit vielen Jahren, ehrenamtlich im Gmünder Weltladen – so wie Uta Wettemann-Fischer, die seit über zehn Jahren aktiv dabei ist und für die attraktive Schaufensterdekoration verantwortlich ist. „Ich freue mich, hier mein Hobby für eine sinnvolle Sache einsetzen zu können, wozu ich in meinem Beruf nicht die Gelegenheit habe“, sagt sie. „Und mit so schönen und hochwertigen Produkten macht die Arbeit doppelt Spaß“, fügt sie lächelnd hinzu.

Reportage vom Gmünder Weltladen

Fair sein, fair bleiben
 - Auszug aus dem Artikel in der Rems Zeitung vom 17.11.2018

Seit drei Jahren nun schon hat der Gmünder Weltladen sein neues Zuhause
am Kalten Markt 29. Die Räumlichkeiten in der Münstergasse reichten
irgendwann einfach nicht mehr aus. Am Kalten Markt nun ist Platz genug
und die hellen Räume nahe der Innenstadt wirken sehr einladend.
Hier werden sie nun verkauft, die Produkte, die fair gehandelt werden.
Doch was genau bedeutet das eigentlich? Faire Produkte? Fairer Handel?
 
Im gesamten Fairen Handel stehen die Menschen und ihre elementaren
Bedürfnisse im Vordergrund. Qualität bezieht sich hierbei nicht nur auf die
Hochwertigkeit der Produkte, sondern auch auf die Sozialverträglichkeit
im Herstellungs- und Vermarktungsprozess.
Das bedeutet, dass Diskriminierung, ausbeuterische Kinderarbeit und
Zwangsarbeit ausgeschlossen werden. Vorsitzende des Weltladens in
Gmünd ist Cordula Reichert (großes Foto).
Dass sie einmal die Vorsitzende des Weltladens werden würde,
das hat sich nicht etwa ihr ganzes Leben abgezeichnet. Im Berufsleben
war sie Berufsschullehrerin.