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Herzlich willkommen im Gmünder Weltladen

Wir freuen uns über Ihr Interesse. Auf den folgenden Seiten wollen wir Sie darüber informieren,

  • was Sie im Gmünder Weltladen kaufen können, woher unsere Waren kommen und wie die Menschen leben, die sie herstellen (Sortiment),
  • von welchen Handelspartnern wir unsere Waren beziehen (Laden/Handelspartner),
  • wer wir sind, wie wir unsere Arbeit verstehen und wie wir arbeiten (Laden, Wir über uns),
  • wie Sie mit uns Kontakt aufnehmen können.

Wir hoffen, dass wir Ihre Fragen beantworten können und Sie bald persönlich
im Gmünder Weltladen begrüßen dürfen.

Weltladentag 2014

Fairer Handel richtet auf

Am Samstag, 10. Mai, fand deutschlandweit der diesjährige Weltladentag statt. Der Gmünder Weltladen informierte beim Rosengärtchen in der Münstergasse unter dem Motto „Supermarkt macht Druck – Fairer Handel richtet auf – Machen Sie Druck für fairen Handel!“ und forderte zum Handeln auf.

Fünf Supermarktketten kontrollieren 90% des deutschen Lebensmittelmarktes. Die Folgen sind bei vielen Produkten Preisdumping, Hungerlöhne, Menschenrechtsverletzungen und schlechte Produktqualität. Besonders getroffen sind weltweit Kleinbauern, aber auch regionale Zulieferer und die Mitarbeiter der Supermärkte.

Gmünder Verstrickungen

Der Gmünder Weltladen ist Mitglied im Arbeitskreis Eine Welt und beteiligt sich an Friedensaktionen. Große Ereignisse wollen gut vorbereitet sein und so traf sich am Donnerstag eine hochmotivierte Aktionsgruppe, um die Verstrickung des Kriegerdenkmals zu proben. In vielen Gruppen, Schulklassen und Vereinen wurde schon gestrickt und gehäkelt und dann ging es an Tüfteln, wie die 11 x 11 cm großen textile Stücke professionell am Kriegerdenkmal befestigt werden können. Eine Lösung war bald gefunden: Ein Holzgestell schont das Kriegerdenkmal und die sorgsam gefertigten Strick- und Häkelteile können gut daran befestigt werden. Der mit Spannung erwartete Probelauf war zu aller Zufriedenheit. Der Arbeitskreis Eine Welt um Cordula Reichert und Gmünds Frauenbeauftragte Elke Heer in Kooperation mit der Reservistenkameradschaft ziehen die sprichwörtlichen Fäden in diesem unkonventionellen und ambitionierte textilen Gedenkprojekt. Unterstützt werden die Gmünder Verstrickungen von Oberbürgermeister Richard Arnold, der damit die Hoffnung verbindet, dass aus dem Kriegerdenkmal ein Friedensdenkmal wird.

Der ernste Hintergrund: Am 1. August 2014 jährt sich zum 100. Mal der Beginn des Ersten Weltkrieges und die textile Gedenkaktion nimmt mit der Anzahl der textilen Quadrate die Anzahl der in den beiden Weltkriegen gefallenen Soldaten aus Schwäbisch Gmünd auf. Die Gmünder Verstrickungen sind Teil der lebendigen
Gmünder Erinnerungskultur und tragen dazu bei, dass der 1. August 2014 dem Gedenken und dem Frieden gewidmet ist: Vom Rückblick auf die Kriegs-Tage von vor hundert Jahren über die diskursfähige Gedenkkultur bis zu den heutigen Friedensaktivitäten spannt sich der ambitionierte Bogen.

Nachdem die Probeverstrickung erfolgreich war, geht es am 1. August geht es ganz nach oben!
Auf dem Bild von links nach rechts: vom Arbeitskreis Eine Welt: Gerd Hägele, Johann Redner, Eckhard Baither, Cordula Reichert, von der Reservistenkameradschaft Schwäbisch Gmünd Anja Georg, und Gmünds Frauenbeauftragte Elke Heer.

Hintergrundinformationen (Tagebücher des Ersten Weltkriegs)

Kakao-Seminar

Kürzlich fand für die MitarbeiterInnen des Gmünder Weltladens in der Münstergasse 8 ein Kakao-Seminar mit Jürgen Menzel, Fair Handels Berater des DEAB (Dachverband Entwicklungspolitik Baden Württemberg), statt. Als Fachgeschäft des Fairen Handels schult der Gmünder Weltladen seine ehrenamtlichen MitarbeiterInnen in regelmäßigen Abständen. Ein Kurzfilm mit Perspektivwechsel ließ ein afrikanisches Kind fragen, „Wie schmeckt eigentlich Schokolade?“ Ein deutscher Vater spielte den Kakaobauer, der von einem Aufkäufer noch weniger für seine Kakaobohnen bekam, die deutsche Mutter wusste plötzlich nicht mehr, wie sie die hungrigen Mäuler ihrer Kinder stopfen sollte, und die deutschen Kinder durften nicht mehr in die Schule gehen, sondern mussten den ganzen Tag bei der Kakaoernte mitarbeiten - ohne zu wissen, wie Schokolade schmeckt.

Danach wurde in Kleingruppen überlegt, wie man das ändern könnte. Immer mehr Konzerne wie Nestlé reißen sich den Kakaomarkt unter den Nagel, ohne sich besonders um die oft sklavenartigen Arbeitsverhältnisse zu kümmern. Supermarkt- und Discounter-Ketten verpflichten sich über die FairTrade-Siegelorganisation, einen Beitrag zu Nachhaltigkeit und verantwortlichem Handeln zu leisten, speziell auch bei Kakao und Zucker, den Hauptbestandteilen von Schokolade. Von heute 20% wollen sie dann ihren Anteil bis 2020 auf 50% ausbauen. Dieser Weg geht also über die große Menge von Beimischungen. Ganz anders die Fairhandelshäuser gepa, dwp, banafair und el puente, die – in direktem Kontakt mit den Kleinbauern – nicht 20% sondern 100% reine, fair produzierte Schokolade ohne Beimischungen schon heute über die 800 Weltläden in Deutschland verkaufen. 100% fair ist natürlich ein ganz starkes Verkaufsargument für die Weltläden. Bio-Qualitäten und Reinheit haben ihren Preis. Und die Kleinbauernfamilien, die meist in Genossenschaften organisiert sind, bekommen einen garantierten Mindestpreis parallel zum Weltmarktpreis und langfristige Abnahmegarantien. So können die Kinder in die Schule gehen, und Saatgut, Setzlinge und Werkzeug sind finanzierbar.

Zum Schluss gab es noch verschiedene Schokoladesorten zum probieren, von weißen bis zu ganz dunklen. Gerühmt wurde die handgeschöpfte Zotterschokolade, die man wegen ihren verschiedenen raffinierten Füllungen eigentlich zu den Pralinen zählen kann. Neueste Création ist ja die Landesgartenschau-Schokolade mit Waldbeeren/Vanille-Füllung.

Landesgartenschau-Schokolade

Weltladen verkauft Landesgartenschau-Schokolade

Schwäbisch Gmünd (lgs). Jeder kann sich nun die Landesgartenschau auch mit einer besonderen Schokolade versüßen, die im Gmünder Weltladen in der Münstergasse 8 angeboten wird. Dunkle Bergmilch-Schokolade von Zotter, gefüllt mit Waldbeeren und Vanille.

Gmünd ist eine Fairtrade-Stadt. Deshalb ist es Cordula Reichert und Hans Häussler vom Gmünder Weltladen e.V. ein Anliegen, fair gehandelte Produkte anzubieten. Die Landesgartenschau-Schokolade erfüllt diese Ansprüche.

Hinzu kommt, dass ein Teil des Erlöses in den “Sozialpaten“-Topf der Landesgartenschau fließt. Dieser ermöglicht es, dass auch besonders benachteiligte Menschen die Landesgartenschau besuchen können. 

Landesgartenschau-Geschäftsführer Manfred Maile durfte gemeinsam mit Cordula Reichert und Hans Häussler die Schokolade probieren. Gemeinsam kamen sie zu der Überzeugung: „Ein besonderer Genuss!“  

Quelle: Rems-Zeitung, 06.03.2014